Wer bin ich?


Das ist mein Blog! Während meiner Zeit in Spanien werde ich hier versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten.

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Dies ist - zumindest für die nächste Zeit - mein letzter Blogeintrag und ich möchte mich deswegen von euch verar bschieden. Danke, dass ihr euch für mich interessiert habt und immer mal vorbeigeschaut und gelesen habt, wie es mir so ging. Danke für eure lieben Kommentare und Gästebucheinträge und ein ganz besonders großes Danke an Shirin, die das alles ja überhaupt erst möglich gemacht hat! Ich muss sagen, es ist wirklich sehr ungewohnt hier an meinem Schreibtisch im gemütlichen Stuhl zu sitzen und nicht in einem Bad auf dem Klodeckel. Ich wünschte, ich könnte euch alles aufzählen, was ich in Spanien gelernt und gesehen habe, aber das muss ich selbst erstmal alles rausfinden und entdecken. Es wird sich alles zeigen - in großen Dingen, aber auch in den kleinen. Wie ich mit Leuten um- und Probleme angehe. Das alles wird sich nach und nach an meiner Persönlichkeit zeigen. Ein bisschen aber will ich euch doch zumindest stichpunktartig einige Dinge aufzählen, die ich gelernt und erlebt habe: Als aller erstes natürlich jede Menge Spanisch! Des weiteren: Yorkshire Terrier in allen Variationen ist die weit verbreiteste Hunderasse in Spanien; es ist normal, einer 5cm großen Heuschrecke auf der Straße zu begegnen (nach dem dritten Mal hab ich mich dann auch nicht mehr erschreckt); man kann im Oktober noch schön in der Sonne am Strand liegen und im Januar wird es schon wieder warm - Schnee gibt es nicht in Valencia; Spanier gehen sehr großzügig mit Kosenamen um; Ich habe gelernt alleine und unabhängig zu sein; ein heißer Teller Suppe lässt sich auch in 5 Minuten essen ohne sich zu verbrennen; Nicht alle Spanier sind freundlich und offenherzig; Man wohnt dort in Wohnungen und nicht in Häusern und hat grundsätzlich keinen Garten; Die spanische Küche ist ziemlich ausgewogen und lecker; Der Blick aus dem 8. Stock der Nr. 46 des Paseo de la Alameda auf die ciudad de las artes wirklich umwerfend schön ist (ich habe Zeugen!); Das Schulsystem der öffentlichen Schulen ist sehr lasch und schlechter als in Deutschland; man kann sich eien Stadt auch ohne Unterstützung entdecken und erobern; Spanier sind unpünktlich und entscheidungsschwach; ein bisschen Valenciano ist auch hängen geblieben; ich habe unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt; Die einen finden Freunde und werden integriert (zu diesem Teil gehöre ich glücklicherweise), andere nicht (wie zum Beispiel Amita Amita); Mir sind viele Dinge an der deutschen Sprache aufgefallen – wie kompliziert sie eigentlich ist, dass wir sehr viele Konsonanten benutzen und dass man eigentlich auch ohne Genitiv, Dativ & Co auskommt; Die Gastfamilie hat schon größeren Einfluss darauf, wie der Auslandsaufenthalt läuft, aber man darf sich davon nicht aufhalten lassen und trotzdem eine gute Zeit haben; Ich habe gelernt meinen Alltag und mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu organisieren. Nur über eine Sache bin ich mir nicht ganz klar geworden: Ist Homer Simpson oder Spongebob Schwammkopf die dümmere Fernsehfigur?!?!

Hiermit schließe ich mein öffentliches Tagebuch und erkläre die Zeit „Spanienaufenthalt Caro 09/10 für beendet.

1.2.10 21:10
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mama (2.2.10 15:56)
Wie schün, dass Du wieder zu Hause bist, große Tochter


Shirin (2.2.10 17:53)
Ich bin sehr stolz. Mehr bleibt mir hier nicht zu sagen.


Papa (4.2.10 11:13)
Ich sehe am Horizont das Talent einer Schriftstellerin aufscheinen, die lebendig und bewegend erzählen kann. Bald kann ich mich zur Ruhe setzen, denn meine erfolgreiche Tochter wird mich durchfüttern und mir auch mal ein paar neue Winterreifen für den Rollator spendieren.
P.

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